| |
|
|

Diese Leistung wird privat abgerechnet.
Was
ist das?
Dies ist eine spezielle Therapie für psychische Traumen.
Sie wurde 1989 von Frau Ph.D. Francine Shapiro, einer amerikanischen
Wissenschaftlerin, entwickelt.
Francine Shapiro
In vielen klinischen Studien zeigte sich die hervorragende Besserung
der Symptome. Es handelt sich um eine Bearbeitung des Ereignisses
mit den Mitteln der Verhaltenstherapie in Kombination mit einer
Weiterverarbeitung auf hirnorganischer Ebene. |
 |
| Francine
Shapiro |
|
Indikation
Am besten hilft diese Methode bei Störungen nach einmaligen
heftigen schrecklichen Ereignissen. So können Menschen
die einen schweren Autounfall erlebt haben und später Ängste
vor dem Fahren haben oder unter Schlafstörungen leiden.
Mit dieser Methode ist bereits nach 2 - 3 Sitzungen eine deutliche
Besserung ihrer Symptome erfahren. Das gleiche gilt für
Traumen wie Vergewaltigung, Naturkatastrophe, Gewaltverbrechen.
Oft leiden die Betroffenen unter Ängsten, mangelnder Belastbarkeit,
Alpträumen, Schlafstörungen, Depressionen und Verlust
an Lebensfreude. 
Was wird gemacht?
Gleichzeitig mit der Wiedererinnerung an die Situation werden
mit Hilfe der Therapeutin horizontale Augenbewegungen durchgeführt.
Oft sind mit dem Ereignis negative Selbsteinschätzungen
verknüpft. So z. B. Ich bin schuld. oder Ich
kann mich nicht wehren. Während der Augenbewegungen
tritt eine Veränderung der Emotionen, des Körpergefühls
und auch der Einschätzung der eigenen Person ein. Oft besteht
zunächst Sprachlosigkeit oder auch teilweiser Erinnerungsverlust.
Unter der Behandlung wird das Sprechen über die Geschehnisse
einfacher, Details werden erinnert und eine Aufarbeitung wird
möglich. Wie oft
muss behandelt werden?
Meist genügen 2-3 Sitzungen. Jede Therapiesitzung dauert
90 Minuten. Gelegentlich wird von den Betroffenen eine anschließende
Psychotherapie gewünscht. Diese hat nach der Vorbehandlung
mit EMDR eine deutlich bessere Wirkung und Prognose.
Hilft dies?
Zahlreichen Studien konnte die Wirksamkeit der Methode belegt
werden. So zeigte Frau Sandra Wilson 1994 und 1996 an 80 Patienten
mit posttraumatischen Belastungsstörungen eine signifikante
Reduktion der Symptome auch über einen Zeitraum hinweg
von über einem Jahr. Durchschnittlich wurden 5 Sitzungen
durchgeführt. Die Studien und auch eigene Erfahrungen zeigen,
dass etwa 75% der Betroffenen eine deutliche Besserung der Beschwerden
erfahren. Ich glaube, am besten hilft diese Methode bei einmaligen
Ereignissen. Bei langjährigen Mißhandlungen und häufig
sich wiederholenden schrecklichen Erfahrungen ist nur eine bedingte
Verbesserung festzustellen. Hier sind eine jahrelange Psychotherapie
und auch stationäre Behandlungen unabdingbar. Inzwischen
lernten weltweit mehr als 20 000 Therapeuten diese Methode.
Termine erhalten Sie nach telefonischer
Vereinbarung.
Telefon 0711 / 6 33
89 10
|
|